Demenz vorbeugen mit Gingium®

Mit 85 Jahren leiden bereits 20 Prozent unter Demenz. Alltägliche Dinge werden vergessen und Worte kommen nicht mehr flüssig über die Lippen. Außerdem kann Demenz zu Defiziten in den emotionalen und sozialen Fähigkeiten führen. Präparate auf Ginkgo-Basis wie zum Beispiel Gingium® von Hexal unterstützen Sie bei der Vorbeugung einer Demenz und helfen den Verlauf hinauszuzögern.

Bei Demenz sind in erster Linie das Kurzzeitgedächtnis und das Konzentrationsvermögen beeinträchtigt. Präparate zur Vorbeugung von Demenz wie Gingium® von Hexal enthalten den Trockenextrakt von Ginkgo-Blättern.

Die Inhaltsstoffe wirken direkt auf die betroffenen Gehirnregionen und unterstützen gezielt die kognitive Leistungsfähigkeit. Die besten Erfolge mit dem Ginkgo-Extrakt erzielen Betroffene bei einer langfristigen und vor allem frühzeitigen Einnahme. Denn nur dann entfaltet Gingium® seine volle Wirkung. Es ist daher ratsam, bereits bei den ersten Anzeichen einer Demenz mit der Einnahme zu beginnen.

Demenz vorbeugen mit Fitness für die grauen Zellen

Als unterstützende Maßnahme neben der Einnahme von Gingium® von Hexal empfehlen die Ärzte bei Demenz eine vielfältige, geistige Aktivität. Hilfreich sind tägliche Gedächtnis- und Konzentrationsübungen.

Aktiv der Demenz vorbeugen

Ohne Gehirnjogging können wir nur einen Bruchteil unseres geistigen Potentials ausschöpfen.
Der Grund dafür liegt u.a. darin, dass sich bei unzureichender Inanspruchnahme, Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit zurückbilden. Weiter können eintreffende Informationen nicht mehr so schnell verarbeitet werden. Deshalb sollten sie aktiv der Demenz vorbeugen und regelmäßige Denksportaufgaben in Ihren Alltag integrieren.

Gehirnzellen lieben es, gebraucht zu werden. Mit ständig neuen Reizen und Impulsen durch regelmäßige Denksportaufgaben bleibt der Geist länger fit und leistungsfähig. Das Gehirn ist weniger anfällig für altersbedingte Vergesslichkeit und die Lebensqualität wird erhöht, da sich alle Aufgaben des Alltags leichter erledigen lassen.

Probieren Sie es gleich aus und stärken Sie Ihre Gedächtnisleistung und Ihr Konzentrationsvermögen mit dem Gehirnjogging-Spiel von Hexal.

Gehirnjogging im Alltag

  • Einkaufen ohne Einkaufszettel
  • Händetausch: als Rechtshänder beim z.B. Zähneputzen oder Schreiben ab und an die linke Hand
  • Nach täglichen Nachrichtensendungen Fernseher abschalten und erinnern
  • Bewegung an der frischen Luft regt die Durchblutung an und verbessert die Sauerstoffversorgung
  • Demenz vorbeugen mit ausreichend Schlaf
  • Gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Trinken
  • Nicht Rauchen und Alkohol in Maßen
  • Lösen von Kreuzworträtseln oder Sudoku
  • Ausüben kreativer Hobbys wie z.B. Malen, Handwerkern oder Stricken
  • Instrument spielen oder im Chor singen
  • Buch oder Zeitung mal auf den Kopf drehen und lesen
  • Schwierige Worte rückwärts buchstabieren

Das Wort Demenz stammt aus der lateinischen Sprache. Wörtlich übersetzt bedeutet es „Weg vom Geist“ – ein Zerfall des Geistes also. Dieser Zerfall kann unterschiedliche Ursachen haben. Die Demenz wird auch als Krankheitssyndrom bezeichnet: Ein Komplex verschiedener Symptome, die im Rahmen einer Demenz auftreten können. Allen gemeinsam ist ein Abbau kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten. Dieser Prozess lässt sich mit bildgebenden Verfahren anhand veränderter oder zerstörter Nervenzellen und Nervenzellen-Verbindungen nachweisen.

Zahlen aus der Demenz-Statistik

Eins vorweg: Demenz tritt nicht so häufig auf, wie es aufgrund der fokussierten Berichterstattung den Anschein hat. Nur 1,2 Prozent der 65- bis 69jährigen in Deutschland sind von ihr betroffen. Bei den 80- bis 84jährigen beträgt der Demenz-Anteil 13,3 Prozent. Frauen erkranken häufiger als Männer – das statistische Verhältnis liegt bei 3 : 2. Häufigste Demenz-Ursache ist die Alzheimer-Erkrankung. 60 Prozent aller Dementen leiden an ihr. Weniger als 15 Prozent der Betroffenen sind aufgrund vaskulärer Prozesse (Arteriosklerose) dementiell erkrankt. Auch HIV, Parkinson und die Frontotemporale Lobärdegeneration können Demenzen auslösen. Der Anteil dieser Erkrankungen an den Demenzursachen liegt unter zehn Prozent.

Alzheimer und vaskulär bedingte Demenzen: Verlauf und Symptome

Der Verlauf einer Demenz kann nicht vereinheitlichend beschrieben werden. Schließlich gibt es unterschiedliche Krankheitsursachen, die dem dementiellen Prozess zugrunde liegen können. Der Kürze wegen beschränken wir uns hier auf Entstehung und Symptome von Alzheimer sowie der vaskulären Demenz. Alzheimer beginnt in den meisten Fällen nach dem 65. Lebensjahr. Im Gehirn der Betroffenen lagern sich schädliche Eiweiße (Plaques) ab. Der Neurotransmitter-Haushalt gerät durcheinander. Die Folge: Nervensignale werden nicht mehr korrekt übertragen. Leitsymptome der Alzheimer-Demenz sind ausgeprägte Neugedächtnis-Störungen, Störungen der Orientierung und der Handlungsplanung sowie Sprachstörungen. Die genauen Ursachen von Alzheimer sind der Medizin noch nicht bekannt. Vaskulär bedingte Demenzen treten aufgrund von Embolien, Thrombosen, Infarkten oder arteriosklerotischer Veränderung auf. Leitsymptome sind Antriebslosigkeit, Verlangsamung und Konzentrationsschwäche. Sprache, Merkfähigkeit und Orientierung bleiben oft gut erhalten. Häufig tritt die vaskuläre Demenz gemeinsam mit der Alzheimer-Erkrankung als Mischdemenz auf.

Eine Alzheimer-Demenz verläuft in einem schleichenden, kontinuierlichen Prozess. Im Frühstadium herrscht oft Krankheitseinsicht. Viele Betroffene versuchen jedoch die Ausfallerscheinungen vor ihren Angehörigen zu verbergen. Routinierte Alltagsarbeiten wie die Bedienung der Waschmaschine gelingen plötzlich nicht mehr. Die zeitliche Orientierung geht phasenweise verloren. Im weiter fortschreitenden Prozess sind Alzheimerkranke auf professionelle pflegerische Hilfe angewiesen. Die vaskuläre Demenz wird nicht von solchen dramatischen kognitiven Ausfällen wie bei der Alzheimererkrankung begleitet. Die Betroffenen entwickeln Gangstörungen. Oft funktioniert die Blase nicht mehr wie gewohnt. Es fehlt die Lust, sich zu irgendeiner Tätigkeit aufzuraffen. Die Konzentration ist schwach, aber Gedächtnis, Sprache und Planungsfähigkeit funktionieren noch.

Risikofaktoren

Wie jede Krankheit kann die Demenz jeden treffen. Abgesehen vom Älterwerden gibt es einige zusätzliche Risikofaktoren, die eine künftige Demenzerkrankung wahrscheinlicher machen. Dazu zählt die Demenz bei Verwandten ersten Grades. Ein Schädel-Hirn-Trauma kann eine vaskuläre Demenz auslösen. Auch ein Schlaganfall fördert dementiellen Abbau. Hoher Alkoholkonsum führt in manchen Fällen zur Korsakow-Demenz. Menschen, die rauchen, unter Bluthochdruck oder Diabetes leiden oder schlechte Cholesterinwerte haben, besitzen ein „vaskuläres Risikoprofil“, das Demenz-Erkrankungen begünstigt. Und ein ganz wichtiger Punkt: Zurückgezogene Menschen ohne geistige und soziale Anregungen erkranken häufiger an Demenzen.

Vorbeugende Maßnahmen

Aus den Risikofaktoren für die Demenz leiten sich die vorbeugenden Maßnahmen gegen die Demenz ab. Eine ausgewogene Ernährung bei angemessener Bewegung ist ein gutes Schutzschild. Geistige Aktivität, ein anregendes Hobby und ein gutes soziales Eingebundensein sind bewährte Bollwerke gegen den dementiellen Abbau. Die regelmäßige Kontrolle von Blutdruck und Blutzuckerspiegel hilft dem Hausarzt, die vaskulären Risikofaktoren niedrig zu halten.

Diagnostik

Die Demenz ist, es wurde bereits gesagt, ein Krankheitssyndrom. Sie setzt sich aus vielen Symptome zusammen. Den Befund „Demenz“ stellt der Arzt im Rahmen einer Differentialdiagnostik: Er setzt einzelne Symptom-Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen. Diese Differentialdiagnostik umfasst eine umfangreiche körperliche Untersuchung, um versteckte Krankheiten als Symptomauslöser auszuschließen. Standardisierte neuropsychologische Testverfahren erlauben einen objektiven Rückschluss auf die kognitiven Fähigkeiten. Bildgebende Verfahren wie die Computertomografie und die Magnetresonanztherapie lassen einen Blick auf eventuelle Veränderungen der Hirnstruktur werfen.

Medikamentöse Therapien

Für die medikamentöse Alzheimer-Therapie sind in Deutschland mehrere Medikamente zugelassen. Dabei kommen zwei Wirkstoffgruppen zum Einsatz. Die Acethylcholinesterasehemmer sollen den Krankheitsprozess im frühen und mittleren Stadium verlangsamen und die typischen kognitiven Symptome verbessern. Der Wirkstoff Memantin ist in späten Alzheimer-Stadien das Mittel der Wahl. Er reguliert das Zentrale Nervensystem und kann geringfügige Verbesserungen in puncto Verwirrtheit und Desorientiertheit bringen. Für Demenzen mit rein vaskulärer Ursache sind bisher keine Medikamente entwickelt worden, deren erfolgreiche Wirkung durch Studien belegt werden konnte. Wichtig ist es, die Risikofaktoren wie Bluthochdruck durch entsprechende Medikation konsequent niedrig zu halten. Patienten mit einer Mischdemenz, also einer Kombination aus vaskulärer Demenz und Alzheimer, profitieren von den oben besprochenen Wirkstoffen der medikamentösen Alzheimer-Therapie. Neben den speziell für die Demenz-Therapie entwickelten Antidementiva kommen zur Linderung der Begleitumstände einer Demenz-Erkrankung auch noch andere Wirkstoffe zum Einsatz. Einhergehende Depressionen, Ängste und Zwänge werden mit Antidepressiva behandelt. Neuroleptiva wirken bei Halluzinationen und wahnhaftem Erleben beruhigend auf die Kranken.

Nicht-medikamentöse Therapien

Es gibt auch eine Reihe nichtmedikamentöser Therapien für Demenz-Erkrankte. In der Ergotherapie werden alltagspraktische Fertigkeiten geübt und stabilisierende kognitive Trainings durchgeführt. Der Ergotherapeut kann das häusliche Umfeld des Kranken auf seine Bedürfnisse anpassen. Physiotherapie erhält die Beweglichkeit und regt durch Bewegung das Gehirn an. Selbsterhaltungstherapie wendet sich an Pflegende und Angehörige. Sie lehrt durch das Verfahren der Validation den wertschätzenden Umgang mit Demenzkranken.

Ernährung

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung kommt auch Demenz-Patienten zugute und kann symptomverzögernd wirken. Oft verlieren die Kranken das gesunde Empfinden für Hunger und Durst. Angehörige, Pflegende und Ärzte müssen auf regelmäßige Ess- und Trinkzeiten achten. Viele demenzkranke Frauen lassen sich gern in die Küchenarbeit einbinden, denn so oft geübte Alltagstätigkeiten wie Kartoffelnschälen gehen erst in den späten Stadien der Erkrankung verloren. Das Thema Sondenernährung wird in der Medizin kontrovers diskutiert. Eine Verbesserung der Lebensqualität im Endstadium einer Demenz ist nicht belegt. Bei Schluckbeschwerden oder zur zeitweisen Unterstützung des körperlichen Allgemeinzustandes ist Sondenernährung jedoch ein probates Mittel.